Kategorie: News

  • FEI WORLD CHAMPIONSHIPS AACHEN (Ergebnisse)

    FEI WORLD CHAMPIONSHIPS AACHEN 2026

    SPRINGREITEN – EINZEL

    1. Steve Guerdat (Schweiz)

    2. Thibeau Spits (Belgien)

    3. Harry Charles (Großbritannien)

    6. Daniel Deußer (Deutschland)

    7. Marcus Ehning (Deutschland)

    9. Sophie Hinners (Deutschland)

    SPRINGREITEN – MANNSCHAFT

    1. Deutschland

    DRESSUR – MANNSCHAFT

    1. Deutschland

    2. Großbritannien

    3. Dänemark

    VIELSEITIGKEIT – EINZEL

    1. Michael Jung (Deutschland)

    MEDAILLENSPIEGEL

    1. Deutschland – 6 Gold, 5 Silber, 9 Bronze (20)

    2. USA – 6 Gold, 0 Silber, 2 Bronze (8)

    3. Großbritannien – 4 Gold, 4 Silber, 5 Bronze (13)

    4. Niederlande – 3 Gold, 2 Silber, 2 Bronze (7)

    5. Frankreich – 3 Gold, 2 Silber, 0 Bronze (5)

  • DFB- Pokal Ergebnisse (1. Runde)

    SC St. Tönis – Eintracht Frankfurt 0:11

    Preußen Münster – Karlsruher SC 1:2

    SV Waldhof Mannheim – 1. FC Kaiserslautern 0:1 n.V.

    Hansa Rostock – VfB Stuttgart 0:4

    SV Wehen Wiesbaden – Bayer Leverkusen 0:4

    Energie Cottbus – FC Augsburg 0:2

    Erzgebirge Aue – TSG Hoffenheim 0:4

    SV Hemelingen – Hannover 96 1:9

    1. FC Saarbrücken – Hertha BSC 2:4 i.E.

    Viktoria Köln – 1. FC Nürnberg 4:5 i.E.

    MSV Duisburg – SV Elversberg 1:3

    Lüneburger SK Hansa – Werder Bremen 0:3

    Eintracht Trier – RB Leipzig 0:6

    SG Sonnenhof Großaspach – Arminia Bielefeld 3:0 i.E.

    TSV 1860 München – Holstein Kiel 0:2

    SSV Jeddeloh II – 1. FC Heidenheim 5:2

    Greuther Fürth – VfL Bochum 1:2

    Eintracht Braunschweig – Union Berlin 2:4

    TSV Schott Mainz – Borussia Mönchengladbach 0:5

    VfB Krieschow – Mainz 05 0:9

    Carl Zeiss Jena – Darmstadt 98 1:2

    Bahlinger SC – 1. FC Magdeburg 0:4

    Westfalia Rhynern – Dynamo Dresden 0:6

    Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg 1:5

    Rot-Weiss Essen – FC St. Pauli 2:0

    Phönix Lübeck – SC Paderborn 2:4

    SC Verl – Hamburger SV 0:3

    VSG Altglienicke – VfL Wolfsburg 5:6 i.E.

    Würzburger Kickers – 1. FC Köln 1:2

    Hallescher FC – FC Schalke 04 2:5 n.V.

    Noch ausstehend:

    HEBC Hamburg – Borussia Dortmund (01.09.)

    VfL Osnabrück – Bayern München (02.09.)

  • Fußball ohne Sommerpause: Wann wird es zu viel?

    Am 19. Juli um 0:03 Uhr stand mit Spanien der neue Fußballweltmeister fest. Nicht einmal drei Wochen später, am 7. August um 20:30 Uhr, findet schon das Eröffnungsspiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC statt. Viel Zeit für Urlaub bleibt da nicht in einem Kalender, der immer mehr dazu neigt, aus allen Nähten zu platzen.

    Jedes Jahr im Sommer ein Fußball-Großereignis? Zum Glück noch nicht. Aber die letzten zwei Jahre boten kaum eine Verschnaufpause für Spieler und Fans: durch die Club-WM im letzten Jahr und die aufgeblähte Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr.

    Wenn man sich denkt: Ach, drei Wochen Urlaub sind doch Zeit genug. Ja, wenn es denn wirklich drei Wochen wären. Aber man möchte sich ja auch anständig auf die neue Saison vorbereiten. Mit der Sommervorbereitung bleibt da nicht mehr viel Zeit für Urlaub, da spätestens am Wochenende des 23. und 24. August wieder alle deutschen Teams im Einsatz sein werden. Die 1. Runde des DFB-Pokals steht traditionell noch vor dem Bundesliga-Start an. Die 2. Liga wird bis dahin schon zwei Spieltage abgefrühstückt haben.

    Die Gefahr der Überlastung der Spieler wird von den Entscheidungsträgern im Fußball nicht ausreichend ernst genommen. Es könnte ja sein, dass Gewinne kleiner werden oder verloren gehen. Doch die Gefahr besteht nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den Fans.

    Jedes Wochenende wieder ein Spiel. Mit dem Europapokal quasi auch jede Woche eine englische Woche und dazu jedes Jahr ein Fußball-Großereignis im Sommer. Braucht das Fan-Herz nicht auch mal eine Pause vom Fußball, um überhaupt wieder Vorfreude auf die neue Saison entwickeln zu können?

    Wenn jede Woche große Spiele stattfinden, verlieren genau diese Spiele irgendwann ihren besonderen Reiz. Sie nehmen dem Fan die „once in a lifetime“-Momente, die den Fußball am Ende so besonders machen. Das war ja auch eines der Argumente der Kritiker an der einst angedachten Super League.

    Es geht immer weniger um das Spiel und die Spieler, sondern vielmehr ums Geld. Das musste uns nicht erst Infantino mit seinen abstrusen Investorenplänen klarmachen.

  • Ein Großer geht – zum Tod von Franco Baresi

    Franco Baresi ist tot. Mit ihm geht nicht nur einer der größten Verteidiger der Fußballgeschichte, sondern auch einer der letzten echten Liberos – einer Spielmacher der Defensive, wie wir ihn aus einer anderen Zeit kennen. Wer, wie ich, 1974 geboren wurde, ist mit Spielern wie Franco Baresi, Klaus Augenthaler oder Matthias Sammer aufgewachsen. Sie standen nicht einfach in der Abwehr. Sie dirigierten das Spiel, antizipierten, eröffneten Angriffe und verliehen ihrer Mannschaft Ruhe und Ordnung.

    Der Libero ist heute praktisch verschwunden. Moderne Systeme mit Dreier-, Vierer- oder Fünferkette verlangen andere Profile. Raumdeckung, Pressing und Kettenverschieben haben die klassische Rolle des freien Mannes hinter der Abwehr verdrängt. Damit ist auch ein Stück Fußballkultur verschwunden.

    Baresi verkörperte diese Position in Perfektion. Elegant statt spektakulär, intelligent statt laut. Seine Zweikampfführung, sein Stellungsspiel und seine Führungsqualitäten machten ihn zu einer Ikone des italienischen Fußballs.

    Bemerkenswert ist aber noch etwas anderes: Franco Baresi spielte seine gesamte Profikarriere ausschließlich für den AC Mailand. Über zwanzig Jahre lang trug er ein einziges Trikot – in einer Zeit, in der Vereinswechsel zur Normalität geworden sind, wirkt eine solche Treue fast wie ein Relikt aus einer vergangenen Epoche.

    Mit Franco Baresi verabschiedet sich ein großer Fußballer, einer der letzten Libero, ein Spieler der das Spiel las, statt ihm nur hinterherzulaufen.

  • Nirmal Purja in Lawine gestorben

    Niirmal Purjal bestieg 2019 alle Achttausender in 189 Tagen.

    Jetzt ist er in einer Lawine in Pakistan ums Leben gekommen.

  • Größenwahnsinn kommt vor dem Fall?

    Ein heftiger Knall erschüttert die Fußballwelt: Gianni Infantino und die FIFA haben ihre Investorenpläne veröffentlicht und sorgen damit für Aufsehen, Empörung und große Verunsicherung. Der Weltverband plant offenbar, 20 bis 30 Prozent der Anteile an einem noch zu gründenden Unternehmen zu verkaufen: der FIFA Forward Enterprise. Diese neue Gesellschaft soll als Tochterunternehmen der FIFA künftig alle kommerziellen Aktivitäten und die Organisation der Turniere bündeln.

    Man muss kein eingefleischter Sportfan sein, um zu verstehen, worum es im Kern geht: Geld. Sehr viel Geld. Durch den Verkauf von Anteilen könnte die FIFA noch mehr Milliarden umsetzen, als sie es ohnehin schon tut. Der Fußball, der für viele Menschen Leidenschaft, Identität und Gemeinschaft bedeutet, droht damit einmal mehr zum reinen Geschäftsmodell zu werden.

    Die Reaktionen aus der Fußballwelt sind deutlich und lassen kaum Spielraum für Interpretationen. Besonders die UEFA zeigt sich derzeit als Verband mit der schärfsten und klarsten Haltung gegen die Pläne der FIFA. Der europäische Fußballverband nimmt die Angelegenheit äußerst ernst und fordert auch die nationalen Fußballverbände dazu auf, dies ebenfalls zu tun.

    Die Botschaft dahinter ist unmissverständlich: „Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Vermögenswerte, mit denen man einfach handeln darf. Schon gar nicht, wenn völlig unklar bleibt, wer am Ende finanziell davon profitiert. Niemand besitzt den Fußball. Und deshalb sollte es auch nicht an der FIFA liegen, ihn zu verkaufen.“ Quelle: UEFA

    Mittlerweile haben sich auch alle 55 UEFA-Mitgliedsverbände für einen möglichen WM-Boykott ausgesprochen, sollten die Pläne der FIFA tatsächlich umgesetzt werden. Das ist ein starkes Zeichen und zeigt, wie tief der Riss inzwischen geht. Es geht längst nicht mehr nur um Strukturen, Verträge oder neue Einnahmequellen. Es geht um die grundsätzliche Frage, wem der Fußball gehört und wer über seine Zukunft entscheiden darf.

    Ob sich am Ende wirklich alle Verbände so klar gegen die Pläne der FIFA stellen werden, bleibt allerdings abzuwarten. Denn auch für die einzelnen nationalen Verbände könnten sich durch diesen Deal die finanziellen Mittel erhöhen. Genau darin liegt die Gefahr: Infantino könnte diese zusätzlichen Einnahmen als Machtmittel nutzen, um vor allem kleinere Verbände auf seine Seite zu ziehen. Wer Geld verteilt, gewinnt Einfluss. Und wer Einfluss gewinnt, kann Widerstand schwächen.

    Was mit der Seele des Fußballs passiert, bleibt offen. Doch eines ist klar: Nach der WM zeigt Gianni Infantino nun ein Gesicht, das viele vielleicht erwartet haben, aber nicht in diesem Ausmaß. Der Fußball steht an einem Punkt, an dem er sich entscheiden muss: Bleibt er ein Spiel der Menschen, der Fans, der Vereine und der Nationen? Oder wird er endgültig zu einem Produkt, das an Investoren verkauft und nach Gewinninteressen gesteuert wird?

    Die FIFA spricht gerne von Entwicklung, Fortschritt und globaler Förderung. Doch hinter diesen großen Worten steht eine einfache Wahrheit: Der Fußball wird weiter kommerzialisiert. Immer größer, immer teurer, immer profitabler. Irgendwann stellt sich die Frage, ob dabei noch das Spiel im Mittelpunkt steht oder nur noch der Preis, den man dafür erzielen kann.

  • Ist Luke Littler ein Roboter?

    Das ist die eine Frage, die sich jeder Darts-Fan nach dieser World Matchplay-Woche stellen muss. Die Leistung des 19- jährigen Superstars erinnert stark an einen Dart-Bot mit der höchstmöglichen Einstellung. Kaum Fehler auf Doppel und konstant mindestens einen Triple-Treffer bei der Menge an Legs, die pro Match beim Matchplay gespielt werden, ist fast nicht zu glauben. 109,53 – 113,68 – 109,57 – 110,88 – 111,53 – alle Averages diese Woche. Die nächste Frage – Wer soll ihn stoppen, wenn nicht mal Gerwyn Price im Finale mit einem Average 104,97 von Punkten? Das Jahr im Darts kann nur zur One-Man-Show werden, auch weil man das Gefühl haben muss, dass Littler noch nicht mal am Zenit seines Spiels angekommen ist. Bleibt dieses Niveau bestehen, dürfte das größte Ziel der Konkurrenz nicht mehr der Titel sein – sondern überhaupt einen Weg zu finden, Luke Littler zu stoppen.

    Weg zum Titel:

    10-6 gg. Niko Springer

    11-8 gg. Nathan Aspinall

    16-7 gg. Josh Rock

    17-5 gg. Dirk van Duijvenbode

    18-9 gg. Gerwyn Price